„Ehrenamt schafft Begegnung“

Unter diesem Motto fand die Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW am 14.8.2025 statt. Wir waren dabei!

Unter diesem Motto fand die Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, den 14.8.2025 von 11:00 bis 14:30 im Forum M der Mayerschen Buchhandlung in Aachen statt. Geehrt wurde das bürgerschaftliche Engagement in der Seniorenarbeit aus ganz NRW.

Unter der Moderation von Herrn Dr. Michael Ziemons, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Digitalisierung der StädteRegion Aachen waren zahlreiche Gäste von über 40 Projekten aus Vereinen und Institutionen geladen, die viel über ihre ehrenamtliche Arbeit und ihre Motivation berichteten.

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Karl-Josef Laumann, war persönlich anwesend und erwähnte in seinem Grußwort, wie wichtig das Ehrenamt im Leben der Menschen geworden ist. Gerade der Einstieg ins Rentenalter lässt viele Menschen nach einem neuen Sinn im Leben suchen. Die nun frei werdende Zeit soll mit wertvoller Tätigkeit gefüllt werden. Der Wunsch, der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben, bringt viele neue Aktivitäten und Ideen hervor. Dabei soll jeder Mensch sich seinen Bereich für ein Ehrenamt suchen, um seine Begabungen effektiv einzusetzen und sich bei den neuen Aufgaben auch wohl zu fühlen. Das Ehrenamt kommt also aus der Basis der sozialen Gesellschaft und kann nicht von Oben diktiert werden. Sein Ministerium kennt die Belange des Ehrenamtes und setzt sich für deren Unterstützung ein. Einen besonderen Dank an die Ehrenamtler soll die heutige Veranstaltung darstellen mit der Ehrung zahlreicher Vereinsprojekte.

In einem Podiumsgespräch mit Minister Laumann konnten Vereinspersonen von 4 Projekten berichten. Von der ehrenamtlichen Arbeit im Hospiz, Begleitung von Demenzerkrankten im Seniorenheim, über Besuchsdienste, Freizeitaktivitäten, Behördengänge und Mobilitätshilfen, aber besonders auch über Vereinsamung und Altersdepression wurde berichtet. Vor allen die jüngeren agilen Senioren kümmern sich heute um die älteren weniger mobilen und einsamen Senioren, und das muss in Zukunft noch intensiver werden. Unsere jüngere Gesellschaft ist beschäftigt mit Ausbildung, Beruf, Kindererziehung und Kariere. Denen können wir diese Aufgaben nicht auch noch aufbürden, aber wir können Vorbild sein und sie motivieren später einmal in unsere Fußstapfen zu treten.  Dabei gibt es heute schon schöne Beispiele von Schülergruppen, die Senioren den Umgang mit Computer und Handy erklären.  Es ist erstaunlich, auf wie viele tolle Ideen die Vereine kommen.  Mit Hunden werden Seniorenheime besucht, um den Alltag Demenzkranker zu verschönern, sogar ein Fan-Koffer des FC-Köln sorgt in Seniorenheimen für viel Gesprächsstoff und Freude. Auch gemeinsames Kochen, Wandern,  Erzählstunden und die Arbeit in Reparaturcafés sind nur einige Beispiele.

Zur Ehrung der 40 Projekte der anwesenden Vereine mit einer Dankurkunde im Namen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, wurde diese von Herrn Minister Laumann persönlich an die jeweiligen Vertreter der Vereine übergeben und mit einem gemeinsamen Foto dokumentiert. Jedes Projekt wurde vorher vom Vertreter des Vereins  in kurzen Worten den Anwesenden vorgestellt. So wurde auch der Bürgerverein Brand mit seinen beiden Projekten „Brander Senioren-Telefon“, vorgestellt von Anne Beißel, und „Brander Senioren bleiben mobil“, vorgestellt von Wolfgang Müller, gleich zweimal geehrt.

Anschließend nach den Ehrungen gab es im Foyer M einen kleinen Imbiss und dabei wurde die Zeit für viele Gespräche untereinander genutzt.  Auf Tafeln waren zahlreiche Plakate der Projekte zu sehen, so auch unser Projekt „BSBM“.  Fragen zur Anschaffung des Seniorenmobil, zur Finanzierung, zur Organisation der Fahrten, zu den Fahrern und Fahrgästen wurden vom Ehrenvorsitzenden des BüV Wolfgang Müller beantwortet.                                                                                                                            Der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Brand Karl Scheider ist stolz auf diese Ehrungen und erfreut über die große Resonanz bei den Gästen der Veranstaltung.Sein besonderer Dank gilt allen Fahrern und Koordinatoren, ohne deren  Einsatz ein solches Projekt nicht möglich wäre.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es zur Freude der AnwesendenKabarett mit Jürgen B. Hausmann. Mit speziell auf das Thema Senioren und Ehrenamt zugeschnittenen Einlagen gab es viel zu lachen. Ein schöner Ausklang der Veranstaltung, die allen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Flyer BSBM.JPGAls Fazit dieser  Veranstaltung „Ehrenamt schafft Begegnung“ ist es schön zu wissen, dass das Ehrenamt an Bedeutung gewinnt, Anerkennung erfährt, viele Mitglieder braucht, Menschen verbindet und dem Leben einen neuen Sinn verleiht. Denken auch sie über ein Mitwirken nach und sprechen sie Vereine und ihre Mitmenschen an. Ein besonderer Dank gilt all denen, dieheute schon aktiv ein Ehrenamt ausüben.