Bürgerverein

Blickpunkt

Blickpunkt


Der erste Blickpunkt erschien im 3. Quartal 1975 und
danach 3 mal im Jahr

Er enthielt Mitteilungen und Veranstaltungstermine für Brand

Die Verteilung erfolgte ab Juni 2014 kostenlos mit "Noits op d'r Brand"

und ist nun ab Februar 2017 darin integriert, so dass die Informationen
alle zwei Monate erscheinen

Zusätzlich liegen weitere Exemplare im Bezirksamt, bei der
Aachener Bank, der Sparkasse Brand und bei den Mitgliedsgeschäften
der IG Handel, Handwerk und Gewerbe aus.



Oktober 2018

Bürgerprinz und Seniorenmobil

Brander Bürgerprinz schiebt Seniorenmobil an

Karneval im Sommer, wie geht das zusammen? Es funktioniert, denn der designierte Bürgerprinz Karsten I. Kehren ist schon seit Wochen in Sachen Fastelovend unterwegs, um sich, seinen 12-köpfigen Hofstaat und das närrische Brander Volk in Stimmung zu bringen, lange bevor die 5. Jahreszeit offiziell angefangen hat. Mit ihren einheitlich orangen Polohemden ist das närrische Dreamteam schon von weitem auszumachen. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass der sympathische Hofstaat aus Männern und Frauen besteht, die über jede Menge karnevalistische Erfahrung verfügen. Ihnen gemeinsam ist die Liebe zu ihrem Stadtbezirk Brand. Daher war es ihnen ein besonderes Anliegen, eine soziale Initiative im eigenen Stadtbezirk während ihrer Session zu unterstützen. Sie haben sich gut informiert und dann für das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ des Bürgervereins Brand e.V. entschieden, das schon 2015 ins Leben gerufen wurde, um Senioren kostenlos zu befördern und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.

Zum Auftakt haben Karsten und seine Orangentruppe alle ehrenamtlich tätigen Helfer des Projekts zu einem geselligen Grillabend eingeladen. Bei einer Wurst, selbstgemachten Salaten und einem kalten Gläschen Bier kam man schnell ins Gespräch. Schließlich lässt sich über das einzigartige Projekt des Bürgervereins viel erzählen. Denn die ehrenamtlichen Fahrer haben im vergangenen Jahr insgesamt 1 200 Fahrten zu Ärzten, zur Therapie, zu Veranstaltungen oder zum Einkauf mit dem eigens dafür beschafften Seniorenmobil und dem privateigenen Fahrzeugen durchgeführt. Die Fahrten werden telefonisch bei drei sogenannten Koordinatoren gebucht und nach Verfügbarkeit der Fahrer organisiert. Da die als Starthilfe gedachte Förderung durch das Deutsche Hilfswerk (Fernsehlotterie) im vergangenen Juli ausgelaufen ist, ist der Bürgerverein zur Weiterführung des Projekts auf Unterstützung in Form von Spenden angewiesen. Schließlich sollen die Senioren weiter in Bewegung bleiben, auch wenn sie sich kein Taxi erlauben können.

Bei dem sommerlichen Grillabend konnten sich die Gäste erstmals von den gesanglichen Qualitäten des designierten Bürgerprinzen überzeugen, nachdem zunächst der aus Burtscheid angereiste singende Figaro, Hans Montag, das Unterhaltungsprogramm mit seinem bekannten Repertoire eröffnet hatte. Die Ötzis rundeten schließlich den musikalischen Teil des Abends ab. Danach blieb noch genügend Zeit für Gespräche und einen Ausblick auf die kommende Session mit Spendenaktionen zugunsten des Seniorenmobils. Der Reinerlös aus dem Verkauf der Prinzen-CDs und der Prinzenpins soll ebenfalls für den guten Zweck gespendet werden, und wer Karsten I. und sein Team kennengelernt hat, weiß, dass wir uns in Brand auf eine knatschjecke Session freuen können.

Wolfgang Sanders

Foto Wolfgang Sanders:

Der designierte Brander Kinderprinz Leon III. war auch dabei

Heimatkundliche Blätter 2018



Vorschau auf die Heimatkundlichen Blätter 2018

In diesem Jahr wird am 22. November in der Brander Geschäftsstelle der Aachener Bank, Trierer Straße 741, den Mitgliedern des Bürgervereins und geladenen Gästen in einem festlichen Zusammensein das neue Jahrbuch vorgestellt. Unter der Leitung und Beteiligung der Mitarbeiter des Geschichtskreises ist wiederum eine interessante, abwechslungsreiche Folge von Themen, die Geschichte und Heimatkunde Brand und Umkreis betreffend, für das Jahrbuch entstanden.

Im Vorgriff darauf soll folgend bereits ein Streifzug durch die Themen dieser Ausgabe die Leser neugierig machen.

Weit zurück liegen die Darstellungen aus den mittelalterlichen Rechtsbräuchen, über die wir durch die Beschreibung der „Weistümer von Cornelimünster von 1620-43“ Näheres erfahren.
Der zweite Teil als Fortsetzung aus dem Jahrbuch von 2017 „Brand auf einer Karte der Reichsabtei Kornelimünster von 1646“ führt uns abschließend an die weiteren Örtlichkeiten und Begriffe in der historischen Karte heran. Ebenfalls sehr geschichtlich geht es zu, wenn der Leser sich mit dem Artikel über „Vincenz Ferrer, ein spanischer Heiliger für Niederforstbach“, befasst, von dem in diesem Buch der Länge wegen zunächst nur ein erster Teil erscheint.

Zeitlich kommen die weiteren Beiträge näher, zum Beispiel mit Darstellungen aus dem 19. Jahrhundert über „Alte Rezepte und Mixturen für Haus- und Heilmittel“, aufgeschrieben zwischen ca. 1830 und 1878 sowie in gänzlich anderer Art die Auflistung der Freunder Einwohner mit der „Steuer-Schätzungsliste am Ende der reichsabteilichen Zeit“.

Nun erfahren wir aus der Bürgermeisterchronik von 1918 „Brand vor hundert Jahren“, wie die Situation in Brand zu dieser Zeit gewesen ist. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Brand und darüber hinaus bemerkenswerte gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die in einem ersten Teil des Beitrages unter der Überschrift „Das Ende des Ersten Weltkrieges in Aachen und Brand“ beschrieben und kommentiert werden.

Heimatkundlich und ortsgeschichtlich interessant sind die Ausführungen über die „Geschichte“ der Eilendorfer Straße „... vom Dorfanger zur Gewerbe- und Wohnstraße“ sowie diese über „Das Wasserwerk des Landkreises Aachen ...“.
Die Chronik der Gemeinde Brand von 1968 schildert aus dem Jahresabschlussbericht in überarbeiteter Form die Ereignisse in Brand aus der Sicht der Verwaltung vor 50 Jahren.

Durch zwei Kurzbeiträge unter dem Titel „Persönlichkeiten im Spiegel von Namen der Straßen, Wege und Plätze in Brand“ erhalten wir Auskunft, wer die Namensgeber sind. In der ersten Folge – Fortsetzung ist jährlich vorgesehen – sind Paul-Küpper-Platz und Schagenstraße näher beschrieben.

Eingestreut sind einige Brander Mundartverse; einen traditionell festen Platz hat die Mundartchronik am Ende des etwa 220 Seiten umfassenden Buches. Diese Ausgabe ist wieder zum Preis von 10 Euro an den bekannten Verkaufsstellen zu erhalten. Zahlende Mitglieder erhalten das Buch wie all‘ die Jahre kostenlos.

Günter Kuckelmann

 

Heimatkundliche Ortsführung

Der Geschichtskreis hatte eingeladen

Der Geschichtskreis des Bürgervereins Brand hatte den Vorstand des Bürgervereins zu einer heimatkundlichen Führung ins Zentrum von Brand eingeladen. Viele ortsbezogene Informationen konnte man erfahren:

Seit wann gibt es Brand? Woher kommt der Name? Wieso ist Brand von außen zum Zentrum hin gewachsen?

Was bedeuten der Brander Stier und das Horn in unserem Brander Wappen?

Seit wann teilt die breite Trierer Straße Brand in zwei Hälften?

Wo und wie groß war die Brander Heide, auf der Pferderennen abgehalten wurden? Wo und welche ehemaligen Schulen, Kirchen und Friedhöfe gab es?

Fragen und Antworten fanden fast kein Ende. Es war für alle sehr bereichernd.

Ewald Kreus


Bei der Wiederholung der Führung am 29.September für die Öffentlichkeit informierten Ewald Kreus und Hermann Schümmer
über geschichtliche und heimatkundkiche Bauten und Anlagen, unterstützt durch Vorzeigen von Fotos und Skizzen.
Dabei erzählten sie den Interessenten etwas über den Standort der ersten Brander Kapelle,bzw. kleinen Kirche, die sich
gegenüber von St. Donatus befand, das erste Schulgebäude und den ersten Friedhof an der Hochstrasse sowie den benachbarten
zweiten Brander Friedhof an der Eschenallee hinter der Marktschule.
Etwa 50 teilnehmende Bürger zeigten sich interessiert und waren begesistert von dem exellenten Wissen der Vortragenden, die zu
vielen gestellten Fragen Auskunft geben konnten.

 

Foto: Michael Schmidt

Die Vortragenden des Geschichtskreises
Ewald Kreus und Hermann Schümmer

Foto Wolfgang Sanders

Foto: Michael Schmidt

Brander Marktplatz, Erläuterungen am Hamacher-Kreuz

Foto: Michael Schmidt

Foto: Michael Schmidt

August 2018

"Brander Senioren bleiben mobil" benötigt Hilfe

Das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ benötigt finanzielle Unterstützung

Lieber Leserinnen und Leser,
Ende Juli 2018 ist die dreijährige finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Hilfswerk für unser Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ leider ausgelaufen.
Aufgrund der hohen Nachfrage, ein ausführlicher Bericht stand im Blickpunkt Ausgabe April/Mai 2018, möchte der Bürgerverein Brand e. V. den kostenlosen Fahrdienst für Senioren weiterhin anbieten. Um das zu ermöglichen, ist der Bürgerverein auf Unterstützung in Form von Spenden angewiesen.
Eine Möglichkeit hat die Aachener Bank mit der „Spendierbütt“, dem s. g. „Crowdfunding“ geschaffen. Auf der Homepage der Aachener Bank werden Sie auf die „Spendierbütt“ aufmerksam gemacht. Durch Anklicken der Info gelangen Sie zu einigen Projekten und somit auch zum Projekt des Bürgervereins Brand. Dort wird erläutert, für welchen Zweck Sie spenden und es ist die Möglichkeit gegeben, direkt einen Spendenbetrag einzugeben. Sie werden im Programm bequem bis zur Abbuchung von Ihrem Konto weitergeführt.
Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung.
Jede Spende wird zusätzlich mit 5,00 Euro von der Aachener Bank unterstützt.

Sie haben aber auch die Möglichkeit direkt auf eines unserer Konten zu spenden.
Kontoverbindungen für das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“:

Aachener Bank IBAN DE95 3906 0180 0234 2342 34 BIC GENODED1AAC

Sparkasse Aachen IBAN DE85 3905 0000 0000 0834 44
BIC AACSDE33

Spendenquittung wird ausgestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!

Wolfgang Müller

 

Heimatkundliche Führung 29.09.2018 - 16:00

Heimatkundliche Ortsführung

Der Geschichtskreis im Bürgerverein lädt zu einem geführten Rundgang durch
das Zentrum von Brand ein. Treffpunkt: Marktplatz am Stier
am 29. September 2018 um 16.00 Uhr.

Geschichtskundige Mitarbeiter werden bei dieser Führung über ausgewählte heimatkundliche Themen informieren, die das Umfeld des Brander Marktes betreffen. Dabei wird Hintergrundwissen zu den Schwerpunkten ehemalige und erste Brander Schule und der ursprüngliche Friedhof dort, der benachbarte zweite Brander Friedhof unddie erste Brander Kapelle/kleine Kirche gegenüber von St. Donatusvermittelt – und das eine oder andere, was sich noch ergibt.
Diese örtlich begrenze Begehung dauert rund eine Stunde und ist für die Teilnehmer kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über reges Interesse an dem Angebot würde sich der Geschichtskreis freuen.

 

Neues aus dem Geschichtskreis

Neues aus dem Geschichtskreis

Der Geschichtskreis besitzt ein Archiv mit historischem Schrifttum und Fotografien, die bei eigenen heimatkundlichen Arbeiten hilfreich sind. Die Veröffentlichungen in den „Heimatkundlichen Blättern“ über die Jahre (erste Ausgabe 1990) finden außer ihrer Leserschaft auch Interessierte, die sie für die Quellenforschung verwenden. So gibt es spezifische Anfragen oder solche allgemeiner Art. Gelegentlich sind diese Personen selbst Geschichts- oder Heimatkundler und arbeiten an einem bestimmten Thema, bei dem z. B. ein Ereignis in Brand Bedeutung hat.

Der erste Fall: Unlängst stellte sich bei dem Kontakt mit einem Forscher (Pat Neligan aus Dingle, Irland) heraus, dass dieser dort zur Geschichte des irischen Grafen James Louis Rice (siehe Beiträge über Pferderennen auf der Brander Heide) Ergänzendes herausgefunden hat, das einer Veröffentlichung harrt. Das Geschehen in Brand seinerzeit wollte er aufgrund hiesiger Unterlagen vertiefen und einarbeiten. Für ihn waren von Bedeutung die Schilderungen über das Agieren des Grafen, Vereinbarungen mit der Brander Bürgermeisterei und die Abläufe der Rennen. Das wurde bereits ausführlich beschrieben in den „Heimatkundlichen Blättern“ 2001 bis 2004 und 2008. Eine Weile später bekam der Arbeitskreis ein Exemplar seines Buch „The Knave of Trumps“ mit den Hinweisen auf Brander Ereignisse in dieser Sache.


Der zweite Fall: Aktuell erhielt der Geschichtskreis ein Exemplar des soeben erschienenen Buches „Das Sodengetriebe in Fahrzeugen der Zwanziger Jahre“ (von Dr.-Ing. Werner Beisel aus Kressborn), in dem auf mehreren Seiten eingehend das Schaffen der ehemaligen Firma J. P. Goossens, Lochner & Co. KG in Brand in den 1920er Jahren und speziell die Verwendung des Sodengetriebes im Fahrzeugbau beschrieben und bebildert wird. Eine wichtige Grundlage für das Thema waren Archivunterlagen aus dem Geschichtskreis sowie die Veröffentlichungen in den „Heimatkundlichen Blättern“ aus 2005 bis 2007, die der Autor nutzen konnte.

Die Mitglieder des Geschichtskreises Brand wissen das Interesse an ihrer Arbeit sehr zu schätzen.

Günter Kuckelmann

Datenschutz im Bürgerverein

Datenschutz im Bürgerverein Brand
Die neueren Regeln zum Datenschutz in Vereinen sind vom Vorstand in einer Datenschutzregelung für den Bürgerverein Brand e.V. erfasst worden.

Diese Regelungen sind im Internet auf diesen Seiten einsehbar.

Neumitglieder erhalten mit der Aufnahmebestätigung ein Exemplar zugesandt, mit der Bitte, es unterschrieben zurückzusenden.

Mundartmesse 2018

Siehe hierzu den Bericht unter

Os Heemetsproch, Mundartveranstaltungen